Fair Label : Zerum | Scandinavian Wilderness

Scandinavian Wilderness

Während in Österreich der Frühling Einzug hält, die Blumen blühen und Bäume knospen, bleibt die skandinavische Wildnis lässig kühl. Ich war letzte Woche auf einem Trip durch Lappland und habe dort meist ein sehr gemütliches Outift getragen, mit dem ich die 18-stündige Busfahrt, sowie das Marschieren durch Tiefschnee überstanden habe. Es war gar nicht so kalt, wie es aussieht. Trotzdem habe ich den Pullover und die Jacke natürlich nur für die Fotos ausgezogen. Das weite Eis hinter mir ist ein komplett zugefrorener, riesiger See in den Hügeln Lapplands.

Wölfe in Lappland

Es gibt hier einiges an wilden Tieren: Wölfe, Luchse, Bären, Vielfraße … Beim Besuch eines Sami-Hirten habe ich erfahren, dass am gefährlichsten für die Rentiere, die sie ja wie Nomaden begleiten, nicht Bären, sondern Vielfraße sind, da diese sich scheinbar am allerwenigsten vor Menschen fürchten. Wölfe kommen beispielsweise gar nicht gern in die Nähe einer Herde, wenn Menschen dabei sind.

Hier habe ich auch erfahren, dass „Wolverine“ auf englisch „Vielfraß“ bedeutet. Ich werde Logan nie mehr mit denselben Augen sehen.

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Zerum, das faire Grazer Label

Eines meiner Lieblings-T-Shirts in letzter Zeit ist von Zerum, dem österreichischen Label Nummer eins, wenn es um faire Mode geht. Der Stoff ist Bio-Jersey, der zu 100% in Österreich, in Vorarlberg hergestellt wurde. Genäht wurde es kurz hinter der ungarischen Grenze in dem Ort Mosonmagyaróvár. Mit diesem Label macht man nichts falsch: Große Transparenz, Organische Stoffe, faire Arbeitsbedingungen, völlig ungiftige Farben und Prints. Das ist Standard bei Zerum. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, so nachhaltige Kleidung zu tragen. Ich habe das T-Shirt seit einiger Zeit und kann nur feststellen, dass die Qualität hervorragend ist. Der Schnitt ist toll und angenehm zu tragen. Bei 1.90m trage ich hier die Größe M.

Das Design der Grazer Künstlerin Katharina Wiesler stellt einen Wald dar, der sich mit dem Nachthimmel und einer Lichtung zu dem Profil eines Wolfes mit fesselndem Blick formt. Ich habe tatsächlich bis auf die Reise nach Lappland gewartet, um diese Fotos zu schießen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wohin könnte ein Wolf besser passen?

 

fair label

t-shirt // Zerum „Wolf“ (fair, made in Hungary, organic, toxin-free)

pants // American Apparel (sweatshop-free)

hat // Napapijri (handmade in Italy)

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„Caught in the act“, wie ich dieses Foto nenne. Zufrieden schlüpfe ich wieder in meine Jacke. Das Shooting war erfolgreich!

Frage: Warst du schon einmal in Lappland oder Skandinavien allgemein? Was hat dir hier am besten gefallen?fair outfit

 

 

Auf die Website von Zerum kommst du hier: Zerum

Mehr über Zerum auf meinem Blog gibt es hier:

Zerum im Intervie

Fair Outfit | Mintgrey Myth


Danke an Anna für die tollen Fotos!

7 comments

    1. Hallo Lisa!
      Danke nochmals für das Lob! Musst du unbedingt mal „nachholen“, es ist vor allem im Sommer wunderschön dort oben. 🙂
      Alles Liebe,
      Laurel

  1. Oh das sind ja sehr schöne Bilder, da bekomme ich gleich lust nach Lappland zu reisen! Leider war ich noch nie in der Ecke. Ein wirklich gelungener Post und ich finde es toll das du fair Fashion präsentierst 🙂

    1. Hey,
      Danke für die Blumen! Dieses Eck der Welt ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Noch mehr allerdings sogar im Sommer, finde ich. 🙂
      Liebe Grüße,
      Laurel

  2. Wir waren Anfang April im noch winterlichen Island unterwegs, ein paar (wild lebende) Rentiere haben wir auch gesehen. Ein bisschen hat mich dein Artikel daran erinnert. Die winterliche Weite kann wirklich wunderschön sein.

    1. Hallo Klaus,
      Oh, Island muss auch wahnsinnig toll sein! Eines meiner Reiseziele für die nahe Zukunft. 🙂 Würdest du es eher im Sommer oder im Winter empfehlen?

    2. Ich kenne den Sommer dort ja noch nicht, weiß aber, dass dann erheblich mehr los ist und die sowieso schon hohen Preise (Übernachtung, Mietwagen) nochmal steigen. Aus diesen Gründen haben wir uns gegen den Sommer entschieden und ich denke das war auch richtig. November bis Februar würde ich aber meiden, weil die Tage dann so kurz sind.
      Den ersten Rückblick auf Island findest du übrigens hier: https://willkommenfernweh.de/island-ueberblick/

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