Eureka, ein Album, das Laune macht | Leslie Clio

Leslie Clio. Sagt euch nichts? Sagt euch doch was?

Hört mal hier rein, das wird euch die Augen öffnen:

Die deutschte Musikerin, 1986 in Hamburg geboren, lebt mittlerweile in Berlin und hat 2015 ihr zweites Album veröffentlicht. Eureka!, wie es so treffend heißt und zeigt, dass die lebensfrohe junge Frau gerade erst am Beginn ihrer Karriere steht!

Da die Tage wieder länger und hoffentlich endlich schöner und wärmer werden, dachte ich mir, dieses Album wieder auszugraben und als perfekten Start in den Frühling zu empfehlen! Wenn die Sonne scheint und all diese komischen, aber auch guten, Gefühle wieder erwachen, dann hört euch Eureka an.

Auf http://leslieclio.com findet ihr den letzten Konzert-Termin für dieses Jahr!

Unbedingt empfehlenswert!

Das Album Eureka besticht vor allem durch einen sehr fröhlichen, schwerelosen Sound, der Freude am Leben ausdrückt. Das ganze Album lässt sich runter und wieder rauf hören. Es wird ein paar Lieder geben, die weniger spannend sind, aber kein einziges wäre es nicht wert, angehört zu werden. Eine Tatsache, die auf ziemlich wenige Alben zutrifft, die ich kenne.

Begonnen wird mit „Eureka“ selbst. Der perfekte Einstiegssong in das Album. „Just let it out…“ Das drückt dieser Song nicht durch seinen Text aus und man möchte zur Musik durchs Zimmer swingen. Trompeten halt, die passen hier perfekt.

„My Heart Ain’t that broken“ dürften die meisten von euch dann wieder kennen. Wurde eine Zeit lang in vielen Radios gespielt.

Hier das Album auf spotify:

Es geht locker weiter.

Der Sound an sich verändert sich nicht groß, aber gerade deswegen ist es so angenehm, der Sängerin zuzuhören. Leslie Clios Stimme ist einnehmend und weich. Müsste man das Album einem Genre zuordnen, wäre es wohl gerade noch Indie-Pop. Vom Sound an sich geht es schon etwas mehr Richtung Mainstream, aber gerade die richtige Mischung aus Bekanntheitsgrad (oder „Unbekanntheitsgrad“) der Künstlerin und ihrer scheinbar besonders locker komponierten Musik, macht den Unterschied. Dabei versteht es sich von selbst, dass alle Lieder von Leslie Clio selbst geschrieben sind. Etwas anderes hätte hier auch verwundert, und dass man heutzutage schon darüber erfreut sein muss, dass ein Musiker seine Lieder noch selbst komponiert, ist ein wenig betrüblich.

Auch die Texte sind wunderbar stimmig und man stellt sich immer wieder die Frage, wie wohl der Mann aussieht, dem sie in „Damage Done“

„…we used to be so in love, now you’re just pissing me off…“

an den Kopf wirft.

Vordergründig geht es in den Liedern darum, sich nicht alles vorschreiben zu lassen(„Fuck What They Told Ya“), das Leben zu genießen und niemals aufzugeben („Make Things Better“). Auch die ruhigen Songs profitieren von der reinen Stimme der Sängerin, die besonders live unfassbar gut ist. Wirklich gut! Schade, dass es kein live-Album gibt. Die Show, die Leslie Clio auf ihren Konzerten bietet, verspricht richtig gute Laune. Hört auf jeden Fall mal rein!

Hier der Link zu iTunes: Eureka (Deluxe Version)

– Laurel Koeniger

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