8 Dinge, die du nur kennst, wenn du Blogger bist

dinge die du nur als blogger kennst

Als Blogger erlebt man zwangsläufig Situationen, die nicht immer nur zum Lachen sind. Wir müssen uns herumstreiten, genau überlegen, was wann veröffentlicht werden kann und ob die Kooperation mit diesem oder jenem Unternehmen überhaupt Sinn macht. Wenn du auch bloggst, wirst du die meisten der Situationen hier kennen, darauf wette ich. Und wenn du nicht bloggst, zeige ich dir heute ein paar der Abgründe in unserer Welt als Blogger. (Ich spreche mit dem „Du“ aber meine KollegInnen an.)

Alle diese Punkte habe ich selbst einmal oder öfter erlebt und von Freunden und mir bekannten Bloggern mitbekommen. Viel Spaß bei meiner Auswahl. Eine kleine Anmerkung vielleicht noch: Dies ist ein humoristischer Beitrag, der zur Unterhaltung dient. Ich spreche damit niemanden (auch kein Unternehmen) persönlich an, sondern will lediglich zeigen, womit man sich als Blogger hin und wieder herumschlägt. Einige der Punkte betreffen nur Blogger, die ihren Blog als Business betreiben. Und nachdem das Wichtigste geklärt ist, geht es gleich los …

dinge die du nur als blogger kennst

Erkennst du ein paar meiner Punkte wieder?

1. „Du bekommst auch ein Produkt gratis für deine Arbeit.“

Du bekommst eine Kooperationsanfrage oder möchtest dir etwas mit einem Unternehmen ausmachen und nach ein paar Mails wird klar: Das Unternehmen will nicht zahlen. „Die Arbeit macht dir doch eh Spaß“ oder „Wir geben dir dafür eines unserer Produkte gratis.“ sind beliebte Gründe. Hin und wieder werden dir für deine Arbeit auch eigene Produkte billiger angeboten. Du darfst dir also von dem Unternehmen, für das du einen Beitrag stundenlang erarbeitest (am besten mit Fotos und geteilt auf allen Kanälen) ein Produkt verbilligt kaufen. Nice, oder? Am liebsten sind mir Firmen, die dir den Warenwert sogar vorrechnen: „Dieses Weinset, das du für uns testest und vorstellst, ist 70€ wert, und DU darfst es einfach behalten!“

2. Es geht noch besser: Unternehmen, die gar nichts geben wollen.

Der Favorit dieser Kategorie ist der „Facebook-Teiler“: „Wir haben X Fans auf Facebook und teilen deinen Beitrag, wenn er fertig ist. Das ist eine tolle Chance für dich und wird dir mehr Leser bringen.“ Ganz abgesehen davon, dass der Einfluss selbst einiger zehntausend Fans auf Facebook leider geringer ausfällt, als man vielleicht denkt, ist das in keinster Weise irgendeine Bezahlung oder Entlohnung für stundenlange Arbeit.

3. Online-Agenturen/Netzwerke, die für Sponsored Postings etc. sorgen und dir als Blogger helfen wollen. Du musst dir aber ein Insights-Tool installieren, damit du teilnehmen kannst. Dieses Tool sieht jeden der Zugriffe auf deine Seite und liefert die Daten an die Agentur. Damit wirst du komplett von einer fremden Instanz überwacht, die Zugriff auf deine Analytics hat und Einblick in alle Aufrufe. Weniger empfehlenswert, aber natürlich ist das auch eine persönliche Einstellung, manche stört das nicht- mich schon ein wenig.

blogger transparenz
Ehrlichkeit als Blogger?

 

4. Einladungen in ein Netzwerk, das „bald gelaunched werden soll“, von dem man nach der ersten euphorischen Nachricht allerdings nie wieder etwas hört.

5. Geschenkideen nur für die anderenblogger

Du hast ein super tolles DIY oder stellst deinen Lesern Geschenkideen vor? Nun, einmal am Blog sind die leider kein Geheimnis mehr und du selbst kannst nur mehr Leute damit beschenken, die deinen Blog garantiert nicht lesen. Also: veröffentlichst du diese geniale Idee für deine Leser in dem Wissen, sie selbst nie wieder gebrauchen zu können, weil alle deine Freunde wissen, was du diese Woche gebastelt oder vorbereitet hast? Wahrlich selbstlos. Die Großmutter geht vielleicht noch. Aber meine hat mittlerweile auch schon ein iPad.

6. „Bitte nicht kennzeichnen.“

Schon wieder diese Firmen. Wollen einen tollen Beitrag von dir, stellen ein Produkt zur Verfügung, zahlen auch und alles scheint perfekt … ABER NEIN! „Bitte kennzeichne diesen Post nicht als sponsored.“ Du sollst also nicht markieren, dass du für diesen Beitrag bezahlt wurdest. Ein Angebot, das kein seriöser Blogger annehmen wird.

7. Schei**, aus Versehen veröffentlicht!

Ohje, wem ist das nicht schon mindestens einmal passiert? Du willst deinen Beitrag nur zwischenspeichern und drückst in der Hektik auf den viel auffälligeren Button „Veröffentlichen“. Dabei bist du doch noch gar nicht fertig! Wow, das kann zwar schnell rückgängig gemacht werden, aber alle Abonnenten bekommen sofort eine Benachrichtigung per Mail und wenn du Social Media Kanäle verlinkt hast, erscheint der Post dort auch automatisch sofort. Jetzt heißt es schnell sein, die Veröffentlichung rückgängig machen und alle Links löschen. Nur die Mail im Postfach deiner Abonnenten wird unweigerlich auf „404“ führen, bis der Post wirklich erscheint (hoffentlich unter derselben URL). Damn it!

8. Unnötige Kommentar

Natürlich freut sich jeder Blogger über Kommentare unter seinem Beitrag. Besonders, wenn sie nett sind, sich mit dem Thema auseinandersetzen oder auch höflich konstruktiv kritisieren. Dann gibt es aber noch so eine Sorte Leute, die einem die Worte im Mund umdrehen, den Beitrag nicht verstehen, unhöflich und unüberlegt kommentieren und einem so ganz salopp den Abend versauen. In den weiten des Internets aber leider auch schon fast Normalität. Sollte man sich nicht gefallen lassen!


FRAGE:

An Blogger: Was hat dich in letzter Zeit am meisten gestört?

An Leser: Welchen dieser Punkte findest du am absurdesten und welcher hat dich am meisten überrascht?

Artikel dieser Art werden bei mir auf keinen Fall häufiger vorkommen, aber mittlerweile ist soviel an absurden Situationen in meinem kurzen Bloggerleben zusammengekommen, dass ich ein paar davon mir dir teilen wollte. Ich hoffe, das Lesen hat Spaß gemacht

blogger

41 comments

  1. 😄 Mit Nummer 6 hatte ich die letzten Wochen sehr oft Bekanntschaft gemacht. Am liebsten hab ich die „Wir zahlen gern 250-300, wenn du do follow und ohne Koop-Kennzeichnung veröffentlichst… Was meinst du mit Kennzeichnungspflicht?… Nein, das müssen Blogger nicht, davon hab ich noch nie gehört… (lange Pause) Naaaageh, da wird schon nix passieren! Für no follow haben wir übrigens leider kein Budget.“ Oder auch: „Leider haben wir ‚derzeit‘ kein Budget für Blogger, aber gucken wir mal wie’s läuft und dann schauen wir, ob wir dich beim nächsten Artikel bezahlen können..“ (Ja, ne, is klar! 😜) Ich fühle mit dir, lieber Laurel!

    1. Liebe Tanja,
      Ohje, ohje! Ich verstehe dich ebenso gut! Ein sehr schöner Dialog, der mir nicht fremd ist. 😀
      Es wird wirklich seeehr oft versucht, einen Beitrag ohne Kennzeichnung und do-follow zu fordern. Eigentlich ja schlimm, dass Unternehmen das überhaupt wollen und der Blogger, also der Dienstleister, widersprechen muss. Und im Endeffekt ist es ja sogar dumm, da von Google abgestraft werden könnte. Naja, schön, dass wir auf der sicheren Seite bleiben. 😀
      Ich hoffe, du hast eine schöne Woche!

  2. Als ich damals gebloggt habe, war es für mich nicht so schlimm, nichts für einen Beitrag gezahlt zu bekommen. Ich hatte ohnehin eine überschaubaure Anzahl an Followern/Lesern und habe das Bloggen nur aus Spaß gemacht. Mir war es sogar recht, Produkte zugeschickt zu bekommen, um sie dann zu testen, denn das gab mir die Gelegenheit Dinge gratis zu probieren. Am Anfang habe ich alles selbst gekauft, um dann manchmal festzustellen, das mir das Gekaufte nicht gefällt. Wenn man öfters postet geht das irgendwann ins Geld. Ich habe natürlich zumindest alle Beiträge gekennzeichnet, wenn ich nicht sogar im ersten Satz erklärt habe, dass mir diese Produkte zugesandt wurden.

    Mittlerweile denke nicht, dass ich das genauso wieder machen würde. Viele der Blogger, die sich für soetwas hergeben, rauben manch anderen die Existenzgrundlage und treiben den Preis nach unten. Das ist nicht immer gut, gerade weil es schamlose und billige Werbung für Firmen ist. Ein kleiner Geldbetrag hätte manchen Firmen wahrscheinlich nicht das Genick gebrochen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kooperation mit meiner eventuellen Anfrage nach einer Bezahlung wahrscheinlich nie stattgefunden hätte. Schließlich gibt’s immer einen kleinen Blogger, der’s gratis macht.

    1. Liebe Dina,
      Danke für diese Geschichte! Ich kann dich sehr gut verstehen! Diese Überlegung macht durchaus Sinn und vermutlich wäre es dann in vielen Fällen zu keiner Kooperation gekommen. Aber mit deinen Bedenken hast du eben auch Recht. Der Preis wird so auf jeden Fall nach unten gedrückt und durch tausende Blogger, die es so (gratis) machen, wird es sicher schwieriger für andere, sich ein Business aufzubauen, so man denn möchte.
      Aber ich denke, jeder muss da seine Erfahrungen machen und seinen Weg gehen. Man darf sich nur nicht ganz herschenken und für schamlose Werbung ausnutzen lassen, denke ich. 🙂

  3. Mein absoluter Lieblingssatz bei Kooperationsanfragen ist „wir sind ein junges Startup“. Da kommen mir schon die Tränen vor lachen bevor ich überhaupt zum Teil mit dem Produkt gekommen bin, um das es geht. Ich bekomme auch viele Sachen zugeschickt, mache aber (wenn ich davon weiß) im Vorfeld immer klar, dass ich das höchstens mal auf Instagram auspacke oder zeige. Ich seh das einfach nicht mehr ein gratis Werbung in genau der Zielgruppe zu machen, die es anzusprechen gilt. Wo findest du das denn sonst schon und wie viel Geld kostet es wohl exakt deine Zielgruppe mit deiner Werbung zu treffen… hmmm. Da geben wir uns eh alle noch viel zu günstig her.

    Und ja, ich kenne alle Punkte, die du angesprochen hast und musste über den ein oder anderen auch sehr schmunzeln.

    Liebst,
    Ulli

    1. Liebe Ulli,
      Danke für den wunderbaren Kommentar! 😀 Haha, ich hatte das mit dem „wir sind jung und können nichts zahlen“ sogar schon bei jungen, fix aufgestellten und funktionierenden Unternehmen. Ohje, ja, das mit dem „einfach-so-zuschicken“ finde ich sehr schwierig! Die Dinge dann nur auf instagram zu zeigen ist mal eine gute Idee, denke ich! Und wenn es etwas richtig Tolles ist, kann man ja nachfragen, ob Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, oder so.
      Freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat!
      Alles Liebe,
      Laurel

  4. Hallo Laurel,
    Ich habe keine Kooperation, will auch keine – aber den Rest habe ich auch schon erlebt 😁.
    Vor allem aus Versehen veröffentlichen 😎. Mein Hauptding ist aber… Posts die ich so nebenbei schreibe kommen super an, und solche wo ich denke „Top – alles richtig gemacht“ floppen… Das frustriert mich oft.
    Ansonsten 😉 wie hast du den „Abonnieren-Button“ rechts unten gemacht? So was duche ich schon lange!

    Lg Barbara

    1. Hallo Barbara,
      Das ist auch schön! Betreibst du den Blog dann komplett als reines Hobby? 🙂
      Ach, wie Posts so ankommen, kann man einfach so schwer einschätzen, das kenne ich nur zu gut! Obwohl es mir immer leichter fällt, muss ich zugeben. Trotzdem ist das Internet nun mal ein unberechenbarer Ort. 🙂
      Sag ich dir gerne: Das ist ein Plugin, das sich „Better Follow Button for WordPress“ nennt.
      Liebe Grüße,
      Laurel

    1. Hallo Lisa,
      Vielen Dank, das freut mich sehr! Es ist immer schön, zu hören, dass ein Beitrag so ankommt, wie er gedacht war. 🙂
      Liebe Grüße,
      Laurel

  5. Hallo Laurel,

    ach ja – ich kann dich so, so, so gut verstehen!

    Ähnlich wie bei Ulli ist mein Lieblingssatz auch derjenige mit dem jungen, ungedarften und noch-nicht-im-Saft-stehenden StartUp.
    Ich meine: Wenn ich voll dahinterstehe, habe ich auch kein Problem, unbezahlt zu arbeiten. Aber das sollte nicht die Regel, sondern die Ausnahme sein – wenn ich weiß, derjenige kann das wirklich nicht finanzieren und mich sein Projekt dermaßen umhaut, dass ich nicht anders kann.
    Ansonsten: Ich biete eine Dienstleistung, das passende Werbepublikum, den Raum, die Fototechnik, die Schreibkenntnisse und so weiter und so fort an – und das soll ich gegen einen Gutschein eintauschen oder am besten ganz für lau anbieten?

    Ich muss gestehen: Das hat für mich nichts mit Geldgier auf meiner Seite zu tun – sondern vielmehr mit Respektlosigkeit von der anderen. Wenn ich zum Friseur gehe, bezahle ich den auch. Oder wenn ich zum Fotografen gehe. Oder einen Texter beauftrage. Arbeit kostet Geld, und das ist okay und richtig und fair so. Punkt.

    Nichtsdestotrotz: Man muss das Ganze auch mit Humor sehen – danke dir, dass du das tust und mit uns teilst! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Hallo Jenni,
      Ich kann dir nur absolut zustimmen! Ich habe auch schon Beiträge „gratis“ gemacht, wenn mir etwas sehr, sehr gut gefallen hat und ich es meinen LeserInnen vorstellen wollte. Das ist absolut legitim und ja auch das schöne am Bloggen- ich verkaufe mich nicht als billige Werbeplattform, wenn mir persönlich aber etwas sehr gut gefällt, hat das Unternehmen/die Organisation eben sozusagen Glück gehabt- dann stelle ich das gerne und voll überzeugt vor. 🙂
      Andererseits, wenn es um unsere Dienstleistung geht, darum, unseren Raum, unsere Person hinter ein Produkt zu stellen, das unsere Leser ausprobieren, kaufen oder sich mal ansehen „sollen“, dann ist das eine normale Geschäftsbeziehung, die meiner Meinung nach auch Ernst genommen werden sollte. Ich finde wie du, dass es einfach respektlos ist, die Arbeit und Dienstleistung eines Bloggers nicht ernst zu nehmen. Vielleicht liegt es daran, dass es noch ein relativ „neuer“ Zweig der Selbstständigkeit ist? Ich meine, Leute haben ja sogar mit freien Autoren, Journalisten oder ähnlichen Berufsgruppen Probleme und verstehen nicht, warum man für einen guten Text eben auch mal in die Tasche greifen muss. Wie du sagtest: (Gute) Arbeit kostet Geld und das ist nur fair so. 🙂
      Danke für deine Gedanken dazu!
      Liebe Grüße,
      Laurel

  6. Hallo Laurel, dein Beitrag ist klasse und sehr erfrischend auf einem verregnetem Montag morgen 😉 und das aus Versehen veröffentlichen kennen ich nur zu gut.
    Es gibt jedoch tolle Plugins, die das geschickt zu verhindern wissen 🙂 Da kann ich dir „Pre-Publish Post Checklist“ und „Publish Confirm“ anbieten:-)
    LG Tina

    1. Hallo Tina,
      Dankeschön, freut mich, wenn ich in deinen verregneten Montag ein kleines Schmunzeln tragen konnte. 🙂
      Oh, und vielen Dank für deine Tipps! Das werde ich gleich mal ausprobieren- wusste nicht mal, dass es da etwas gibt.
      Liebe Grüße,
      Laurel

    1. Hallo Johanna,
      Freut mich sehr, wenn du ein paar interessante, lustige „Einblicke“ dadurch bekommen hast. Bin schon gespannt, was du für Erfahrungen machen wirst.
      P.S.: Mein Browser (Safari) kann das Zertifikat deiner Website nicht verifizieren und öffnet sie nicht. Vielleicht muss du da was umstellen?
      Liebe Grüße,
      Laurel

  7. Haha der Beitrag ist der Hammer!
    Ich erkenne mich wirklich wieder! 😀
    Punkt eins ist auch wirklich der Hammer … es ist absolut irrelevant wie viele Follower du hast, jede Arbeit ist mehr wert als kostenlose Produkte! 😀
    Punkt acht hatte ich noch nicht , dass ein Leser etwas unhöflich kommentiert oder nicht versteht!
    Mich begleiten momentan diese wahnsinnig hilfreichen Spam Beiträge… wirklich nervig!
    Liebe Grüße Sarah

    1. Hallo Sarah,
      Da kann ich dir nur zustimmen! 😀 Finde es auch immer wieder lustig, wie manche Firmen das ernsthaft nicht zu verstehen scheinen.
      Ohje, Spam-Kommentare halten sich bei mir zum Glück sehr in Grenzen. Vielleicht musst du dir mal deine Filter ansehen oder so. Aber ich kenne das- auch sehr ungut! Ich hoffe, das geht bald vorbei!
      Liebe Grüße,
      Laurel

  8. So wahr! Besonders die „wir installieren unsere eigene Software“-Leute und die „wir geben dir nichts dafür“-Menschen finde ich super.

    Meine Lieblingsanfrage war von einem Baumarkt, die wollten, dass ich ein DIY für die mit Produkten von denen mache. Aber das Material und die Anfahrt hätte ich dann schon selber bezahlen müssen. Immerhin hätte es 80€ für den Artikel gegeben…

    1. Ja, das sind wohl die besten! 😀 „Lass uns mal schnell deinen kompletten Traffic tracken (und noch ein paar andere Sachen mit), wir brauchen die Daten, um dir passende Kooperationen anbieten zu können.“
      Herrlich, auch eine dreiste Forderung. 🙂 Danke fürs Teilen!

  9. Hallo,
    ja, diese Punkte kenne ich alle auch. Obwohl ich so gut wie keine Kooperationen mache und das Bloggen tatsächlich zu 100% mein Hobby ist.
    Etwas bereitet mir jedoch besonders grosse Freude. Wenn ich einen Beitrag schreibe über ein Buch oder ein Restaurant (oder sonst was), schreibe ich diejenigen jeweils auch an und informiere sie über meinen Beitrag (wenn dieser bereits publiziert ist). Ich fine es super, dass fast alle zurückschreiben und von vielen auch eine Anerkennung retour kommt in Form von Gutscheinen oder sonstigem. Ich ziele zwar nie darauf ab, aber Freude bereitet es trotzdem.
    Und ach, Punkt 7 ist dann wohl ein Klassiker… nachdem mir dies auch einige Male passiert ist, setzt ich nun bereits zu Beginn ein Veröffentlichungsdatum, dann wird der Beitrag schlimmstenfalls geplant und nicht sofort veröffentlicht.
    Lg Stefan

  10. Ich stehe noch ganz am Anfang, mein Blog wird erst noch öffentlich gehen. Die Sache mit den Insights-Tool finde ich aber sehr interessant, da muss ich mal weiter schauen,auf so etwas möchte ich in Zukunft lieber nicht reinfallen.

    1. Viel Erfolg dabei! 🙂
      Ja, da gibt es immer wieder einige Dinge, auf die man gar nicht achtet, die nach reiflicher Überlegung aber schon etwas komisch oder auch nicht okay sind.
      Aber schlimm ist es auch nicht- nur immer gut informieren. 🙂

    1. Hey!
      Haha, das freut mich sehr! Ist doch gut zu wissen, dass man mit diesen Erlebnissen nicht alleine ist. 😀
      Liebe Grüße!

  11. Toller Beitrag! Da ich selbst nur wenig Kooperationen habe, kann ich an der Stelle nur wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Aus Versehen veröffentlicht ist mir tatsächlich schon einmal passiert! Daher passe ich immer direkt das Datum der geplanten Veröffentlichung an, damit der Beitrag nur als geplant rausgeht aber nicht direkt online ist 🙂

  12. Hi Laurel,

    ich selbst blogge auch und deshalb kommen mir die meisten deine Punkte ziemlich bekannt vor!
    Gerade die Kommunikation mit Unternehmen und Agenturen ist oftmals schwierig. Mein Highlight war, dass wir zwei Trinkflaschen (VK 20€ pro Stück) umsonst erhalten würden. Aber nicht ganz, sondern einen entsprechend hohen Amazon-Gutschein.
    Die Artikel hätten wir dann freundlicherweise testen dürfen. Im Anschluss dann einen Blogartikel schreiben und den über Social Media teilen. Ach ja und die über Amazon bestellten Flaschen noch mit fünf Sternen bewerten…. *lach*
    Aber es finden sich leider immer wieder Blogger, die sich auch auf solche Angebote einlassen. Auf einem anderen Outdoor-Blog habe ich die Flaschen kurze Zeit später als Testbericht gefunden 😀

    1. Hey!

      Also mit Agenturen habe ich bisher nur gute Erfahrung gemacht. Aber von Marken habe ich wirklich immer wieder schon Angebote wie beschrieben erhalten. Dein Beispiel passt da sehr gut rein! So ein Angebot anzunehmen verstehe ich aus Blogger-Sicht wirklich gar nicht. Der Aufwand ist riesig, die Flaschen (vermutlich) nicht mal etwas Besonderes. Entsteht nur wieder mehr Müll, außer man braucht gerade unbedingt 2 Trinkflaschen.
      Naja, aber zum Glück gibt es auch tolle Firmen und Menschen, mit denen man wunderbar zusammenarbeiten kann!

      Liebe Grüße,
      Laurel

  13. Ohja, du hast sooo recht!
    Besonders Punkt 8 geht mir (sorry für den Ausdruck) echt aufs Schwein! Hauptsache (schon wieder sorry) klug geschissen auch wenn es nur Mist war. Oder noch einmal versuchen Backlinks im Text einzufügen- verstehe ich leider nicht!
    Danke für deinen Beitrag, ich hoffe das nehmen sich viele zu Herzen!

  14. Hallo Laurel,

    in meinem letzten Post hatte ich einen sehr persönlichen Kommentar bekommen der mir morgens um 9 schon den Tag versaut hat. Mittlerweile kann ich nur noch drüber lachen, ich denke jetzt aber viel stärker drüber nach, was ich poste.

    1. Hallo Sabine,

      Ohje, das tut mir leid! Kann ich gut verstehen! Ich hatte mal eine Leserin, die einige Beiträge lang immer wieder kommentiert hat und zwar immer total negativ und am Thema vorbei. Also wirklich absichtlich ungut. Negative Kommentare stören mich ja nicht direkt, aber wenn jemand einfach absichtlich unfreundlich ist … war kurz davor, ihre Kommentare einfach zu löschen.

  15. Wenn eine Brand ein Produkt anbietet, dass ich schon lange haben möchte und einen bestimmten Wert hat, bin ich tatsächlich bereit nur für das Produkt zu schreiben.
    Aber generell hast du natürlich recht. Am besten sind ja diese, wir leihen dir das Produkt aus und du schickst es uns am Schluss wieder zurück. Oder du musst dir ein Produkt kaufen, die Vergütung für den Beitrag beträgt 10 Euro Anfragen.

    Ne, ist klar.

    Was mich aus Leser-Sicht übrigens am meisten nervt, sind diese Posts bei denen über andere Blogger hergezogen wird. Momentanes Top Thema scheinen wohl die bösen, bösen Influencer zu sein.

  16. Hey!

    Ich kann mich glücklich schätzen, dass kein Kommentar meinen Tag richtig versaut hat oder Sonstiges. Aber abgesehen davon, dass ich ständig am Überlegen bin, meinen Blog vom Template her anders bauen zu wollen, ist mir Punkt 7 schon mal passiert. Gott sei Dank war mein Blog zu klein und zu jung, um aufzufallen. :

    Liebe Grüße aus Wien,
    Menna von Lines & Rhymes Universe
    http://www.linesandrhymesuniverse.blogspot.co.at

    1. Hey! 🙂

      Haha, Glück gehabt, sozusagen! Mir ist das echt schon drei- oder viermal passiert leider. Aber seit nem halben Jahr achte ich da mega drauf, seitdem geht es. 😀

      Auch Liebe Grüße aus Wien,
      Laurel

  17. Haha, was für ein genialer Post! Du hast wirklich viele, wichtige Punkte aufgezählt! Vor allem Firmen nerven mich persönlich, die schreiben, dass „sie noch am Anfang stehen und leider kein Budget für einen Blog Post haben.“ Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich inzwischen gar nicht mehr zurück schreibe, wenn mir jemand so kommt. Schließlich kann man als Blogger nicht nur von Luft & Liebe leben und unsere Arbeit muss genauso vergütet werden, wie die aus anderen Berufsfeldern auch! 🙂

    Liebe grüße aus Berlin. 🙂

    http://www.ChristinaKey.com

    1. Hey Christina,

      Haha, vielen Dank für deinen Kommentar! Verstehe deine Ansicht total, manchmal hat man auch einfach keine Lust mehr, das immer wieder zu erklären und dann eh nur ein „Achso, dann wird das leider nichts.“ zu erhalten.
      Freut mich sehr, dass du zu mir gefunden hast, ich bin ja öfter mal Besucher auf deinem tollen Blog. 🙂

      Liebe Grüße aus Wien,
      Laurel

  18. Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit Kooperationspartnern gemacht und kann jedem Blogger, der gerade erst anfängt Kooperationen einzugehen nur raten sich alles gut zu überlegen und bei der Auswahl aufzupassen!!

    Toller Blog und toller Beitrag!!
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und ein schönes restliches Wochenende!

    Alina

    1. Hey Alina,

      Oh, ein guter Tipp! Ich glaube auch, dass es am Anfang wichtig ist, ein wenig aufzupassen und sich vielleicht schon einen Plan aufzustellen, was man eigentlich machen will. Und es sollte einfach zum Blog passen, finde ich. Auf irgendeine Art und Weise. 🙂

      Danke dir! Hab auch noch ein schönes Wochenende!
      Laurel

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