Saunas liegen im Trend! So gesund ist schwitzen

Ein Saunabesuch ist nicht nur entspannend, sondern hat auch viele positive Auswirkungen auf unseren Körper. Das in Finnland erfundene “Schwitzbad” ermöglicht es dem Körper, seine Temperatur an die extremen Schwankungen zwischen Kälte und Hitze anzupassen. Saunagänge regen die Durchblutung stark und stärken die Abwehrkräfte des Körpers, zumindest wenn man es richtig macht. Was ist bei der Benutzung einer Sauna zu beachten und welche gesundheitlichen Gründe können gegen einen Saunabesuch sprechen?

Waren die Finnen gar nicht wirklich die Erfinder der Sauna?

Die Gewohnheit, den Körper in einem warmen Schwitzbad zu stärken, ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Asiatische Forscher fanden sogar rudimentäre Gruben aus der Steinzeit, in denen unsere Vorfahren Wasser auf die heißen Steine gossen, um in den aufsteigenden Dampf einzutauchen. Auch die Bewohner des antiken Rom besuchten regelmäßig die öffentlichen Bäder. Und selbst die Indianer wussten schon lange vor Kolumbus von den Schwitzhütten, um Körper und Geist auf die heiligen Riten vorzubereiten.

Es waren jedoch die Finnen, die die Sauna in ihrer heutigen Form kultivierten und in der westlichen Welt verbreiteten. Fast jedes Haus hat seine eigene Sauna oder Sauna, einschließlich Miet- oder Ferienhäuser. In Finnland gibt es tatsächlich mehr Saunen als Autos, weshalb man es zu Recht “die Heimat der modernen Saunakultur” nennt.

Was passiert in unserem Körper in der Sauna?

Die klassische finnische Sauna wird von Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius und extrem trockener Luft dominiert. Die warme Luft erwärmt die Hautoberfläche und erweitert die Blutgefäße, was an der Rötung der Haut zu erkennen ist. Allmählich steigt dabei die Temperatur im Körper von 37 auf 38,5 Grad. Der Körper versucht, die Temperatur durch Schwitzen wiederum zu senken. Die Muskeln werden mit mehr Blut versorgt und Abfallprodukte werden somit schneller entfernt. In der Abkühlphase nach der Sauna wird der Körper mit Frischluft und kaltem Wasser relativ schnell auf den Normalwert abgekühlt. Blutgefäße in der Haut kontrahieren, die Durchblutung wird reduziert. Ein letztes warmes Fußbad beruhigt das Nervensystem, erweitert die Blutgefäße und sorgt so für Gleichgewicht und Wohlbefinden.

Fasssaunas werden immer beliebter

Beispiel einer Fasssauna

Vorbei sind die Zeiten, in denen man ein Eigenheim mit großem Keller benötigte, um eine Sauna zu besitzen. Eine Fasssauna kann sich jeder in den Garten stellen, der einen hat! Durch die kompakte Größe, wird nur ein Minimum an Fläche benötigt und auch die Kosten halten sich sehr in Grenzen. Im niedrigen vierstelligen Bereich, ist man bereits bestens bedient mit einem “Einsteigermodell”. Die Beliebtesten, gibt es hierbei in diesem Fasssauna Test zu begutachten.

Hochleistungsmixer – Die Powermaschinen für Zuhause

Ein Hochleistungsmixer bietet eine schnelle und zuverlässige Zubereitung bei Lebensmitteln. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Mixer, sorgen solche Modelle aufgrund der hohen Motorstärke für sehr gute Ergebnisse. Diese Geräte besitzen erstklassige Materialien, wie zum Beispiel Messer aus Edelstahl, die auch harten Belastungen problemlos standhalten. Durch sehr hohe Drehzahlen von teilweise über 25.000 Umdrehungen in der Minute, wird für eine sehr zuverlässige Verkleinerung gesorgt.

Was macht ein Hochleistungsmixer aus?

Modelle mit einer Leistung von 1.000 Watt aufwärts sind in der Lage jegliche Gemüse- und Früchtesorten zu zerkleinern. Am Ende ergibt sich daraus ein cremiger Mus, welcher gegessen werden kann. Auch harte Kerne und Nüsse sind für solche Geräte kein Problem. Selbst Fasern von Obst und Gemüse lassen sich entsprechend aufbrechen. Dadurch lassen sich zum Beispiel leckere Smoothies mit einer besonders geschmeidigen und cremigen Substanz erzeugen. Durch die sehr starke Zerkleinerung lassen sich Nährstoffe sehr gut freilegen, um vom menschlichen Körper besonders gut aufgenommen zu werden. Die Leistungsmerkmale von einem Hochleistungsmixer sind neben einem starken Motor auch wirkungsvolle Messer. Zudem verfügen die Geräte über besonders hochwertige Behälter, die der Belastung beim Mixen standhalten. Durch die hohe Geschwindigkeit im Betrieb splitten sich die Pflanzenfasern sehr gut auf und werden fein püriert.

Mit dieser Art von Mixer lassen sich nicht nur Smoothies erstellen, auch Desserts, Suppen, Soßen oder auch die Zerkleinerung von Eiswürfeln sind möglich. Solche professionellen Mixer eignen sich für eine tägliche Nutzung und sind für fast sämtliche Lebensmittel ausgelegt. Durch die leistungsstarke Ausstattung und hochwertige Bestückung ist zudem eine lange Lebensdauer gewährleistet.
Durch eine eingebaute Programmautomatik fällt die Nutzung von einem solchen Gerät einfach und bequem aus. Dazu kann das gewünschte Programm ausgewählt werden und am Ende des Vorgangs, schaltet sich das Gerät selbstständig ab. Während der Zeit kann sich der jeweilige Nutzer mit anderen Tätigkeiten beschäftigen. Die eingebauten Programme lassen sich zudem mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten kombinieren. Außerdem muss nicht ständig der Deckel geöffnet werden, um zum Beispiel ein Nachdrücken zu erzeugen.

Welche Extras gibt es?

Mixer Modelle mit einem eingebauten Temperatursensor sind besonders praktisch, dann dabei kann eine zu starke Erwärmung oder sogar Überhitzung des Inhalts verhindert werden. Gerade bei Rohkost sollte die Temperatur von 42 Grad nicht überschritten werden, damit möglichst alle Nährstoffe enthalten bleiben. Der Sensor im Gerät kann dabei bei Soßen, Dipps und Pesto verwendet werden.
Das Thema Sicherheit spielt bei einem Mixer mit hoher Leistung eine wichtige Rolle, daher sollte das Gerät beim Gebrauch immer auf einem festen und stabilen Untergrund stehen. Am besten eignet sich eine massive und ebene Küchenplatte, damit das Gerät beim Mixen nicht anfangen kann zu wackeln oder hüpfen.

Zu beachten ist, dass ein solches Modell unbedingt über eine eingebaute Sicherheitsabschaltung verfügen sollte, zudem ist ein Überhitzungsschutz sehr sinnvoll, um ein mögliches Verletzungsrisiko zu minimieren. Solche Schutzschaltungen haben zudem den großen Vorteil, dass sie für eine entsprechend lange Lebensdauer vom Gerät sorgen. Was die Reinigung angeht, lassen sich viele Modelle in Bauteile zerlegen und damit problemlos in eine Spülmaschine unterbringen. Bei einer Säuberung per Hand, sollte am besten Spülmittel in lauwarmes Wasser getan werden. Verschmutzungen lassen sich dann leicht mit einem feuchten Wischtuch reinigen.

Saubere, weise Zähne

Kann eine Munddusche das Zähneputzen ersetzen?

Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Menschen, die noch nie wirklich etwas von einer Munddusche gehört haben. Die Meisten, die das erste Mal mit dem Begriff “Munddusche” in Berührung kommen, stellen sich Fragen wie: “Wozu brauch ich das?”; “Ist das sinnvoll?”; “Warum nicht ganz normal wie schon immer die Zähne mit einer Zahnbürste reinigen?” oder “Wenn ich eine Munddusche benutze, kann ich dann das Putzen mit der Bürste sein lassen?” Im Folgenden möchte ich auf diese Fragen eingehen und einige wissenswerte Punkte rund um Mundduschen beleuchten. Darüber hinaus möchte ich gegen Ende des Beitrages noch ein Modell zur Empfehlung aussprechen.

Was ist eine Munddusche und wie funktioniert sie?

Zunächst möchte ich kurz erklären, was eine Munddusche ist und wie Sie funktioniert, damit jeder der noch keine Vorstellung hat, sich ein Bild machen kann.

Grundlegend besteht eine Munddusche aus vier Komponenten: Einem Wassertank, einem Leitungsschlauch, einer Pumpe und einem Düsenkopf. Der Wassertank wird zunächst gefüllt, und dann zieht die Pumpe das Wasser durch den Schlauch bis hin zur Düse, wo das Wasser gebündelt und als feiner Strahl ausgestoßen wird. Vielmehr gibt es zur Funktion auch gar nicht zu sagen, außer das es sowohl rein mechanische Ausführungen, als auch welche mit elektronischem Antrieb gibt.

Wozu braucht man eine Munddusche und ist das überhaupt eine sinnvolle Anschaffung?

Brauchen tut man eine Munddusche sicherlich nicht unbedingt, aber eine sinnvolle Investition kann es unter Umständen trotzdem sein. Wer regelmäßig die Zähne putzt und den Umgang mit Zahnseide pflegt, der braucht nicht unbedingt noch eine Munddusche, obwohl es natürlich trotzdem nicht schaden würde, eine zu haben. Generell kann man sagen, dass eine Munddusche ergänzend zum herkömmlichen Zahnpflegeprogramm gute Ergebnisse erzielen kann. Das Wort “ergänzend” bringt uns auch direkt schon zum Punkt. Eine Alternative zur Zahnbürste stellt eine Munddusche nämlich auf keinen Fall dar. Das Schrubben der Kauleisten bleibt also nicht aus. Warum dann also überhaupt so ein Gerät benutzen? Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen lasen sich mit einer Munddusche schwierige Stellen, einfacher erreichen, als mit einer Zahnbürste. Zum anderen lassen Sie mit der Munddusche Reste wegspülen, die die Zahnbürste nicht erwischt hat. Darüberhinaus kann eine Munddusche eine große Hilfe für Menschen mit sehr eng beieinander stehenden Zähnen sein, da diese oft Probleme bei der Anwendung von Zahnseide, und somit mit der Reinigung der Zahnzwischenräume, haben. Des Weiteren ist eine Munddusche sehr schonend für das Zahnfleisch, was bei akuten Entzündungen oder nach operativen Eingriffen den Heilungsprozess begünstigen kann und nicht so reizend für die wunde Stelle ist, wie die Borsten einer Zahnbürste. Doch Vorsicht! Bei Manchen Zahn- bzw. Zahnfleischerkrankungen sowie bei Zahnfleischtaschen kann die Anwendung kontraproduktiv sein. Um ein Risiko oder eine falsche Anwendung ausschließen zu können, sollten Sie sich bestenfalls bei Ihrem Zahnarzt rückversichern.

Die Panasonic EW1211W – der mobile Testsieger

Ein Modell, das ich der Leserschaft besonders ans Herz legen möchte, ist vom Hersteller Panasonic und trägt den Beinamen EW1211W. Da ich selbst viel und gerne vereise und auch öfter mal für mehrer Tage von zu Hause weg bin, war ich lange Zeit auf der Suche nach einer Munddusche-Lösung, welche sich auch für unterwegs eignet. Letztendlich bin ich dann in der EW1211W fündig geworden. Die Munddusche ist sehr handlich und kompakt. Auch die Ladestation ist sehr klein gehalten, weswegen sich dieses Gerät super in jedem Reisegepäck unterbringen lässt. Die Munddusche kommt standardmäßig mit zwei verschiedenen Düsen und eine Akkulaufzeit von insgesamt 15 Minuten, während der 135 ml fassende Tank für 30 Sekunden ununterbrochene Spülung ausgelegt ist. Weiterhin lässt sich der Strahlendruck in drei Stufen regulieren. Die Verarbeitung des Gerätes ist sehr hochwertig und robust, was ein weiterer Pluspunkt für den Gebrauch unterwegs und auf Reisen ist. Den ausführlichen Testbericht zu diesem Modell finden Sie bei http://munddusche-tests.net/. Natürlich werden auf der Seite auch weiter Hersteller und Modelle getestet. Sie finden garantiert ein Gerät das zu Ihren Bedürfnissen passt.

Fazit

Eine Munddusche ist definitiv kein Muss, allerdings ist sie ein guter Gehilfe bei der Verbesserung der Mundhygiene. Das Stichwort Gehilfe ist hierbei besonders hervorgehoben, da eine Munddusche, wie bereits weiter oben im Text deutlich wurde, keines Falls das manuelle Putzen mit der Zahnbürste ersetzen kann. Bei richtiger Anwendung in Kombination mit der Bürstenreinigung, werden Zähne spürbar und sichtbar sauberer und weiser. Darüber hinaus kann Infektionen und Erkrankungen des Zahnfleisches und der Zähne vorgebeugt werden.

Umwelt schützen und auto stehen lassen

Wir helfen der Umwelt! Bollerwagen anstatt Auto

Es ist Zeit das der Mensch sich Wandelt, man muss nicht jede 1-2 Km mit dem Auto um irgendwas zu besorgen. Wir haben uns angewöhnt immer mehr Sachen mit dem Bollerwagen zu tätigen. Für die Umwelt aber auch für uns selber! Wir haben uns für den Kidn Joy Deluxe entschieden. der ist Neben dem Samax Bollerwagen eine echt alternative. Lest dazu unseren Test oder erfahrt hier mehr über Bollerwagen Faltbar.

In vielen Fällen ist dieser Wagen ein zuverlässiger Begleiter. Willst du auf den Spielplatz gehen? Ihre Kinder können nicht nur einen Platz in diesem Bollerwagen Faltbar finden, sondern auch Essen und Spielzeug mitbringen. Es ist auch ideal für Spaziergänge im Zoo. Sie können alles, was Ihre Familie braucht, mitnehmen, ohne an der Snackbar anstehen zu müssen und Geld zu sparen.

Der Konkurrent vom Samax hat folgende Abmessungen: 92 x 52 x 58 cm machen ihn kompakt, aber für viele Transportarten geeignet. Der Boden ist verstärkt, was ihn komfortabler und flexibler macht. Der pulverbeschichtete Stahlrahmen 25/10 schützt vor Rost, garantiert eine gute Haltbarkeit und gibt dem Kid’s Joy Wagon Deluxe zudem Stabilität.

Genügsames Abenteuer mit dem Bollerwagen der Umwelt zuliebe

Spielbar und smart – Der Joyful Deluxe Babywagen Mit diesem Assistenten können Sie bis zu 75 kg tragen, was Ihnen viele Möglichkeiten eröffnet. Der Handwagen ist zudem mit Rollen ausgestattet, was ihn sehr flexibel und einfach zu bedienen macht. Das geringe Gewicht (10,50 kg) schützt Ihre Zugkraft. Das Polyesterfutter ist pflegeleicht und langlebig. Die leuchtend rote Farbe verleiht diesem Auto auch einen fröhlichen Charme. Der Handkarren hat auch ein gutes Extra. Er kann mit 2 Griffen montiert werden und ist somit schnell einsatzbereit. Wer hat den Platz? Wenn Sie mit Ihrem neuen Auto in Ihrem Auto, Ihrer Garage oder Ihrem Keller Platz sparen wollen, ist das kein Problem.

Der Kid’n Joy Deluxe Handgabelhubwagen ist sehr einfach zu falten und misst nur 77 x 32 x 21 cm. Eine Tragetasche ist als Schutz und zur Erleichterung des Transports im Lieferumfang enthalten. Er hat einen praktischen Griff, so dass Sie den gefalteten Wagen wie einen Wagen ziehen können und ihn nicht mitnehmen müssen. Unsere Meinung – Absolut empfehlenswert! Flexibel, praktisch, vielseitig und leuchtend rot. Wenn Sie auf der Suche nach einem intelligenten Praktizierenden Bollerwagen sind, haben Sie ihn hier gefunden.

Wasser sparen

Tipps zum Wassersparen

Jeder Deutsche verbraucht etwa 162 Liter Wasser pro Tag, was in etwa einem Vollbad entspricht. Hier sind einige Tipps, um zu Hause Wasser zu sparen und somit effektiv Geld zu sparen und der Umwelt zu helfen:

1.) Sobald die Klospülung benutzt wird, wird eine genauso große Menge Wasser verbraucht, wie ein Kind in einem Entwicklungsland täglich zum Waschen, Kochen und Trinken benötigt! Moderne Spülkästen sind serienmäßig mit zwei Tasten ausgestattet: dem großen Knopf für 6 Liter und dem sparsamen Knopf für 3 Liter. Die alten 9-Liter-Tanks können kostengünstig mit einem Spülstopp aufgerüstet werden. Das spart bis zu 60% des Wassers pro Spülgang.

2.) Duschen verbraucht ca. 50 bis 80 Liter Wasser, ein Vollbad  dagegen zwischen 150 und 200 Liter. Also ist es besser zu duschen als zu baden! Und wenn du einseifst, drehst du den Wasserhahn zu. Extra Tipp: Wassersparende Duschköpfe installieren!

3.) Lass das Wasser nicht laufen, wenn du es nicht wirklich brauchst! Wenn Sie den Wasserhahn beim Händewaschen oder Zähneputzen abdrehen und stattdessen einen Zahnputzbecher benutzen, können Sie bis zu 2 Liter Wasser sparen.

4.) Ein tropfender Wasserhahn oder eine defekte Toilettenspülung kann das ganze Jahr über viel Wasser kosten. Ersetzen Sie also kaputte Dichtungen

5.) Du hast wahrscheinlich eine Waschmaschine und vielleicht sogar eine Geschirrspülmaschine zu Hause. Schalten Sie die Maschinen erst dann ein, wenn sie vollständig gefüllt sind. Nutzen Sie Sparprogramme und achten Sie beim Kauf solcher Geräte auf Umweltverträglichkeit und Wasserverbrauch

6.) Um das Geschirr unter fließendem Wasser zu spülen, benötigen Sie ca. 150 Liter, während Sie im Waschbecken nur 20 bis 30 Liter benötigen. Ein anderes Beispiel wäre der Salat, diesen muss man nicht unter fließendem Wasser säubern sonder kann dafür eine günstige Salatschleuder benutzen.

7.) Gemüse, Kartoffeln, Salat und Obst in einer Schüssel statt unter fließendem Wasser putzen

8.) Für die Zubereitung von Kaffee, Tee, etc. sollte nur die tatsächlich benötigte Wassermenge erwärmt werden. Das spart Trinkwasser, Energie und Kosten. Gießen Sie nicht zu viel Wasser in den Abfluss, überschüssiges Wasser kann zum Beispiel zum Gießen von Blumen verwendet werden.

9.) Wenn Sie einen Garten haben, können Sie Regenwasser in einem großen Fass sammeln und die Pflanzen damit gießen.

Fair Fashion

Über Fair-Fashion

Alle reden von fairer Mode. Aber was bedeutet das? Wo kann ich sie finden? Macht das Prinzip überhaupt einen Sinn?

Die letzten Jahre und Jahrzehnte des Wachstums in der Modebranche haben gezeigt, dass es notwendig ist, langsam aber sicher umzudenken. Skandale wie verheerende Brände und Erdbeben, bei denen ganze Fabriken in billigen Textilländern wie Bangladesch oder Pakistan zusammenbrechen, zeigen deutlich, dass wir hier etwas konsumieren, wo Menschenleben, Tierleben oder unsere Umwelt auf dem Spiel stehen. Im vergangenen Jahr hat ein bemerkenswerter Bericht über die Modebranche auch die Köpfe der Menschen erschüttert. “The True Cost” erzählt die Geschichte des Lebens hinter der wunderbaren Welt des Glitzers und zeigt mit klaren Bildern, was es bedeutet, Mode welche für einen Hungerlohn produziert wurde, zu konsumieren.

Dies wird immer mehr zu einem Grund, warum mehr und mehr Menschen ihr Konsumverhalten gegenüber der Mode in Frage stellen. Der Konsum geht mehr und mehr in Richtung Fair-Fashion.

 

Aber was verstehen wir eigentlich unter “gerechter Mode”?

-Die Hersteller produzieren Kleidung ausschließlich aus umweltfreundlichen Materialien

-Es wird fairer Lohn für ehrliche Arbeit gezahlt. Das bedeutet, dass es Rechte für Arbeitnehmer gibt, dass spezielle Programme unterstützt werden oder dass sie gar nicht erst in Billiglohnländern produziert werden. Darüber hinaus werden keine Menschenrechte t verletzt, d.h. Kinderarbeit und minderwertige Arbeitsbedingungen werden ausgeschlossen. Als allgemeine Regel gilt: Global denken, lokal handeln!

-Im Bereich Distribution und Logistik liegt der Schwerpunkt auch auf der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks

-Im Allgemeinen gilt: “ich konsumiere nur das, was ich brauche. Das bedeutet nicht nur weniger Abfall, sondern auch, dass ich nur ausgewählte, hochwertige Teile kaufe und so Labels und Unternehmen unterstützen kann, die nachhaltig produzieren.

Hier können Sie gezielt nach den besten Fair Fashion Labels und deren Standorten in Ihrer Nähe suchen.

 

Die Materialien

Für faire Mode werden auch faire Materialien benötigt. Konkret bedeutet dies, dass sie umweltfreundlich hergestellt werden oder dass sie unsere Umwelt auf andere Weise entlasten. In den letzten Jahren wurde viel geforscht und einige neue Materialien wurden bereits entwickelt. Auch bei traditionellen Marken wie Adidas oder H&M wird die Rolle umweltfreundlicher Materialien immer wichtiger. Im Allgemeinen sind ökologische Materialien biologisch abbaubar, natürlichen Ursprungs, erneuerbar und ökologisch. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Zum Beispiel in den Proportionen in der Kleidung. Dies gilt insbesondere für den konventionellen Markt, wie bei der H&M Conscious Kollektion.

 

Bio-Baumwolle

Der erste und bekannteste Schritt in Richtung nachhaltiger Mode bei den Verbrauchern ist die Umstellung auf Bio-Baumwolle. Diese muss bestimmte Bedingungen erfüllen, um auf diese Weise identifiziert zu werden. So werden beispielsweise im Produktionsprozess keine Pestizide, chemischen Düngemittel oder Insektizide eingesetzt, die das Grundwasser und den Boden verunreinigen können. Baumwolle wird daher auf natürliche Weise angebaut. Darüber hinaus müssen die Landwirte sicherstellen, dass sie keine Monokulturen anbauen. Das bedeutet, dass jedes Jahr etwas anderes auf den betroffenen Feldern gepflanzt werden muss, zum Beispiel um einen wesentlich nährstoffreicheren Boden zu schaffen.
Wird Bio-Baumwolle zum Zeitpunkt der Ernte von Hand geerntet, wird das Produkt durch eine wesentlich weichere Nachbehandlung als das herkömmliche mechanische Verfahren gewonnen. Darüber hinaus werden auch der Boden und die Umwelt geschützt. Beispielsweise werden Entlaubungsmittel weggelassen, etc.
Aber das Label “Bio” sagt nichts über die Weiterverarbeitung und Aufmerksamkeit im Produktionsprozess aus. Es ist nur garantiert, dass die Pflanze selbst ein Bio-Produkt ist. Daher sollten Sie beim Kauf von Bio-Baumwolle auch auf andere Labels wie Fairtrade oder die dazugehörigen Textiletiketten achten, wenn Sie wirklich ein Bio-Produkt kaufen wollen.
Laut Umweltinstitut München e.V. spart der Kauf eines Bio-Baumwollhemdes sieben Quadratmeter Land für den Anbau von Pestiziden und Düngemitteln. Und nicht nur das. Unterstützt werden lokale Bauern, die mit Hilfe von Bio-Baumwolle ein höheres Einkommen erzielen können als konventionelle Bauern. Darüber hinaus ermöglichen die unterschiedlichen Fruchtfolgen auf den Feldern den Familien eine baumwollunabhängige Ernährung.

 

Lenzing Modal®

Eine nachhaltige Produktionsmethode, die zu 100% aus nachhaltig bewirtschafteten Buchenwäldern besteht. Die Faser selbst ist eine Faser, die künstlich aus Cellulose hergestellt wird. Da Modal ein natürlicher Rohstoff ist, ist es auch zu 100% biologisch abbaubar. Lenzing Modal ist CO2-neutral. Buchenholz ist auch ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

 

Recyceltes Polyester

Polyester ist eine der am häufigsten verwendeten Fasern der Welt. Das große Problem: Polyester wird aus einem nicht nachwachsenden Rohstoff hergestellt: Erdöl. Umso wichtiger ist es, den bereits produzierten Polyester wiederzuverwenden. Insbesondere die Marken der Oberbekleidung sind zunehmend mit diesem Problem konfrontiert. Fjällräven zum Beispiel will langfristig ausschließlich aus recyceltem Polyester produzieren. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Einsparung von extrem schädlichen Müllverbrennungsprozessen.

 

Recycelter Kunststoff

Das wichtigste Element eines nachhaltigen Textilmanagements ist in der Tat das Recycling. Es gibt heute Unternehmen, die komplette Kunststoffbekleidung herstellen. In Patagonien beispielsweise werden Oberbekleidung und Werkzeuge wie Rucksäcke mit Kunststoffflaschen hergestellt. Patagonien benötigt 25 Flaschen für eine Fleecejacke. Kunststoffflaschen werden geschmolzen und gesponnen, um Kleidung herzustellen.

 

Hanf

Im Gegensatz zu Baumwolle hat Hanf den Vorteil, dass er auch auf europäischem Boden wächst und damit wesentlich energieeffizienter wird. Außerdem braucht Hanf nicht viel Wasser. Allein die Produktion eines Baumwollhemdes verbraucht fast 2.000 Liter Wasser, was zweifellos das größte Problem im Baumwollanbau ist. Hanf hat auch den großen biologischen Vorteil, dass er von Natur aus relativ resistent gegen Schädlinge und Krankheiten ist. Damit ist der Bedarf an Pestiziden grundsätzlich ausgeschlossen.

 

Andere nachhaltige Rohstoffe:

  • Brennnessel
  • Ananas (oder ihre Blätter als Abfall aus der Lebensmittelindustrie)
  • Lyocell / Tencel
  • Soja
  • Steckverbinder

Worauf kann ich wirklich vertrauen?

Leider gibt es im Gegensatz zum Lebensmittelsektor keine Norm für die Kennzeichnung von Ökomode. Verschiedene Stempel sollen das Vertrauen in das Produkt stärken. Allerdings sind nicht alle diese Stempel unabhängig. Unternehmen führen auch Siegel ein, die einfach eine Reihe wichtiger Kriterien für die Kennzeichnung ihrer Produkte als Bio-Produkte weglassen.
Wenn Sie wirklich daran interessiert sind, Bio-Produkte zu kaufen, helfen Ihnen vor allem drei Siegel:

G.O.T.S. steht für Global Organic Textile Standard und ist eine ernsthafte Zertifizierung in der Bio-Modeindustrie. Materialien und Endprodukte werden zertifiziert und entlang der gesamten Produktionskette wird auf ökologische Korrektheit geprüftt. G.O.T.S. ist sehr streng in seiner Bewertung und arbeitet unabhängig als Verband. Dies sichert ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit.

Fairtrade-zertifizierte Baumwolle zeigt, wie sozial produziert ein Produkt ist. Seit 2008 vergibt TransFair diesen Preis an Bekleidung in Deutschland. Für die Landwirte bedeutet dies, dass sie Baumwolle zu einem Mindestpreis kaufen. Außerdem kann gentechnisch veränderte Baumwolle nicht eingedämmt werden und Pestizide können nicht im Anbau eingesetzt werden. Gleiches gilt für die Weiterverarbeitung, die unter humanen Bedingungen erfolgen muss. Ein Fairtrade-T-Shirt kostet normalerweise nur 3 Euro mehr.

Die Fairwear Foundation stellt sicher, dass die Menschen in der Produktionskette eine angemessene Vergütung und faire Arbeitsbedingungen erhalten. Es hat also weniger mit dem Produkt als mit der Umwelt zu tun.

Letztendlich hat jeder Kauf eines Kleidungsstücks, unabhängig vom gewählten Material oder der Marke, einen direkten Einfluss auf unsere Umwelt und damit auf Mensch und Natur. Es ist daher noch nachhaltiger, so wenig Kleidung wie möglich zu kaufen. Außerdem sollte Kleidung niemals in den Abfall geworfen werden, aber es ist am besten, sie wegzugeben oder weiterzuverkaufen, wenn sie weggeworfen wird. Auch wenn Sie gebrauchte Produkte kaufen, tun Sie viel Gutes für die Umwelt.

Banane mit Fair Trade Siegel

Was bedeutet eigentlich Fairtrade?

Wie der Name schon sagt, ist Fair-Trade eine Frage des fairen Handels, insbesondere mit Entwicklungsländern, und einer gerechten Verteilung der Vorteile. Die Produktion und der Verkauf von Waren muss den Menschen und der Umwelt zugute kommen. Die Faitrade-Bewegung hat ihren Ursprung in den Niederlanden in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts und hat sich allmählich in Europa und Nordamerika etabliert. Damals ging es vor allem darum, die Menschen vor der Ausbeutung durch Großunternehmen zu schützen.

 

Fair Trade heute

Heute ist Fair Trade ein weltweit organisiertes System, das es kleinen und mittleren Produzenten und Unternehmen in Entwicklungsländern ermöglichen soll, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie ihre Produkte verkaufen und sicherstellen, dass sie umweltfreundlich produziert werden. Darüber hinaus sollte das Einkommen auch für Projekte für die Gesellschaft der Länder verwendet werden: Schulen, Gesundheitswesen, soziale Einrichtungen.

 

Verständnis des fairen Handels

Fair-Trade-Produkte sind oft teurer, aber nicht immer. Die Preise sind feste Mindestpreise, die die Existenz der Produzenten garantieren und die Produktionskosten decken. Ziel ist es auch, einen Teil dieses Geldes in eine nachhaltige Zukunft zu investieren.
Bei der Anpflanzung von Produkten wie Tee, Orangen und Bananen werden abhängige Pflücker empfohlen. Sie sind die am stärksten benachteiligten Glieder in der Produktionskette, und das Fair-Trade-System hilft ihnen, mit mehr Vertrauen in den internationalen Handel zu handeln.
Nach Angaben der World Umbrella Organisation Fair Trade Labelling Organisation (FLO) profitieren rund 1,4 Millionen Bauern und ihre Dörfer von dem System.

Fairtrade-Produkte tragen Qualitätslabel(s) und sind daher erkennbar. Das am weitesten verbreitete Zertifikat ist das von FLO an Produzenten in Entwicklungsländern, die sich zur Einhaltung der Prinzipien von Faitrade verpflichten – sozial und ökologisch korrekt. FLO ist auch für die unabhängige Überprüfung der Einhaltung der Kriterien verantwortlich. Sie bringt nationale Fair-Trade-Organisationen wie die Deutsche Transfair zusammen. Genauso sieht es mit Elektrischen Geräten aus (z.B Sandwichmaker), umso weniger im Ausland produziert wird umso weniger fallen schädliche Stoffe in die Umwelt.

 

Was ist das Besondere am Fairen Handel?

Neben dem fairen Preis ist die Fair-Trade-Prämie die Besonderheit des fairen Handels:
Die Genossenschaft oder Plantage wird bezahlt und die Produzenten entscheiden selbstständig und gemeinsam, ob der Fair-Trade-Preis z.B. für den Bau einer Schule oder eines Gesundheitszentrums ausgegeben wird.

Öl, Seife, Zitrone, Naturkosmetik

Bessere Verträglichkeit und mehr Nachhaltigkeit – Gründe für Naturkosmetik

Zuerst die schlechte Nachricht: Die Natur kann nicht alles. Es gibt keine wasserfesten Wimperntuschen und Nagellacke in Bio-Qualität. Aber das Natürliche ist in im Trend. Konventionelle Unternehmen geben ihren Produkten einen “grünen” Touch und bewerben sich mit Heilkräutern, die von Idealisten in der Kräuterküche zu Kosmetikern verarbeitet werden.

 

Nicht überall, wo Naturkosmetik draufsteht, ist auch Naturkosmetik drin

Der Begriff Naturkosmetik ist nicht rechtlich geschützt. So können Kosmetikproduzenten für “Bio”-Produkte werben und den wachsenden Markt mit “natürlichen”  Produkten und übertriebenen Effizienzversprechen besetzen. Oftmals aber ist es so, dass sich kleinstmengen natürlicher Inhaltsstoffe zwischen Massenweise Chemie wiederfinden: Synthetische Farb- und Duftstoffe, Konservierungsmittel und erdölbasierte Stoffe sind die Regel.
Die Natur ist auch nicht ohne Risiken, aber die Unterschiede zu konventioneller Kosmetik liegen nicht nur im Inhalt, sondern auch darin was eben nicht enthalten ist. Gute Pflege bedeutet auch, dass keine Schadstoffe verwendet werden. Naturprodukte beziehen sich nicht so sehr auf wundersame Wirkungen, sondern auf den Einfluss natürlicher Inhaltsstoffe und eine gute Verträglichkeit. Die Tatsache, dass Naturkosmetik leicht unterschiedliche Anwendungen haben kann, muss nicht unbedingt schlecht sein. Es gibt viele Argumente dafür sich für zertifizierte Naturkosmetik zu entscheiden. Hier finden Sie die besten Naturkosmetik Produkte auf einen Blick.

 

1. Naturkosmetik und Tierversuche? Nein Danke!

Tierversuche zur Untersuchung von Kosmetikprodukten und kosmetischen Inhaltsstoffen sind verboten. Ab 2013 dürfen Kosmetika, deren Inhaltsstoffe an Tieren außerhalb der EU getestet wurden, nicht mehr in Deutschland vermarktet werden. Die gesetzliche Grauzone: Rohstoffe, die auch in anderen Produkten verwendet werden, werden an Tieren getestet. Es gibt kaum Stoffe die ausschließlich ausschließlich in der Kosmetik verwendet werden. Naturkosmetikunternehmen hingegen verwenden alternative Testmethoden.

 

2. Pflege ohne Erdöl

Leider ist das wahr: Als Alternative zu pflanzlichen Ölen enthalten viele Kosmetikprodukte Paraffin und synthetisches Glycerin zur Senkung der Kosten. Als Fettbestandteil machen Sie die Haut weich. Diese Stoffe, die in der konventionellen Kosmetik als harmlos eingestuft werden, sind in der Naturkosmetik verboten. Tenside (Schaumbilder) im Shampoo-Reiniger werden ebenfalls synthetisch aus Erdölprodukten gewonnen. Bei der Naturkosmetik basieren die natürlichen Tenside auf Zucker oder Kokosnuss, mit möglichst wenigen Verarbeitungsschritten. Natürliche Tenside sind auch gut für die Umwelt: Um Seife herzustellen, braucht man immer eine Laugenlösung. Sie wird verwendet, um die verwendeten Fette zu verseifen. Das Endprodukt ist aus rein ökologischer Sicht eines der angenehmsten Reinigungsmittel, denn die Seife – in unserem Fall sehr konventionell hergestellt – wird im Grundwasser im Gegensatz zu anderen Tensiden fast vollständig abgebaut.

 

3. volle Pflanzenkraft

Die meisten Shampoos, Spülungen und Salben enthalten Silikon. Da es wasserabweisend ist, wird es als idealer Bestandteil für Salben verwendet. Silikon macht  Lippenstifte resistent und wird als “Fugenfüller” in Anti-Falten-Cremes eingesetzt. Naturkosmetik basiert auf der Kraft von Brennnessel, Thymian, Wacholder und Co. auf Weizeneiweiß, Weidenrinde und Birkenblattextrakt, Propolis und Tee, Granatapfel oder Kamillenöl. Ohne den Zusatz von Chemikalien, die in hautfreundliche Produkte umgewandelt werden, sind die Produzenten stark von ökologischen Agrarrohstoffen abhängig. Naturkosmetik verwendet konsumierbare Öle, die eine Verbindung mit dem Körper eingehen. Nicht wie die Substanzen im Mineralöl, die wie ein Film auf der Haut liegen.

 

4. Naturkosmetik wird fair produziert

Zertifizierungsstellen dokumentieren Maßnahmen im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit ihrer Mitglieder. Naturkosmetikunternehmen wie “Tautropfen” starten weltweit Projekte zur Sicherung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit. Zwei davon sind “Rosen statt Opium” im Iran und “Asprome” in Kolumbien. Hersteller von Naturkosmetik wie Wala, Weleda oder Logocos bauen die meisten ihrer Rohstoffe umweltfreundlich “zu Hause” an. Da es jedoch keine Standards für die Rohstoffversorgung gibt, wird es in naher Zukunft kein “Fair-Trade” Siegel für Kosmetikprodukte in Deutschland geben.

 

5. Naturkosmetik wird alternativ und ökogerecht Verpackt

Sie möchten keine Creme für 20 Euro in Rohkartons kaufen, geschweige denn als lose Ware. Aber natürlich erwarten die Verbraucher, dass die Verpackungen von Naturkosmetik umweltfreundlich sind. Viele Naturkosmetikhersteller verwenden spezielle Dosen aus Porzellan und Glas mit UV-Schutz, um die Inhalte zu schützen. Des Weitern werden die Papp- und Papierverpackungen meist von regionalen Lieferanten und aus nachhaltiger Forstwirtschaft bezogen und sind recycelbar.

 

6. in der Naturkosmetik werden keine Konservierungsstoffe eingesetzt

Synthetische Konservierungsmittel wie Formaldehyd oder Parabene garantieren eine lange Lebensdauer. Obwohl diese Kontaktallergene dafür bekannt sind, die Schleimhäute zu reizen und Krebs zu verursachen, können sie dennoch in der Kosmetik eingesetzt werden. Die Regeln der Naturkosmetik verbieten es, hier werden ätherische Öle und Alkohol als Naturschutzmittel verwendet. Naturkosmetik ist jedoch aufgrund ihrer weicheren Lagerung anfälliger für Keime. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist der Ansicht, dass die allgemeine Verwendung von Parabenen in Kosmetika nicht sinnvoll ist.

 

7. natürliche Reize

Auch die Natur ist nicht immer freundlich: Unter den Naturstoffen gibt es bestimmte allergieempfindliche Stoffe, wie z.B. ätherische Öle der Kamille oder des Teebaums. Wie auch immer, sie sind wesentlich Hautfreundlicher als chemische Stoffe. Parfümkompositionen in der Naturkosmetik sind einfach und klar definiert. Synthetische Duftstoffe sind so komplex, dass sie nicht mehr aufgeschlüsselt werden können. Naturprodukte eignen sich daher besonders für Menschen mit Allergien, die auf künstliche Inhaltsstoffe oder ätherische Öle reagieren. Darüber hinaus bietet der Markt auch viele geruchlose Produkte an. Synthetische Farbstoffe und Duftstoffe können sich im Körper ansammeln und Allergien auslösen. Blütenwasser, Pflanzenextrakte und ätherische Öle sind die Alternative. Natürliche Farbpigmente und Pflanzenextrakte werden in der Naturkosmetik verwendet. Natürliche Düfte verdunsten jedoch schnell. Viele künstliche Duftstoffe enthalten Diethylphthalat, das als Träger dient und einen dauerhafteren Duft garantiert. Diese Substanz ist in der Naturkosmetik verboten.

 

8. Ohne synthetische Verbindungen

Tagescremes sind Emulsionen, in denen Fett und Wasser durch Emulgatoren zu einer einheitlichen Masse kombiniert werden. In diesem Fall ist die Cremebasis entscheidend. In der Naturkosmetik basiert sie in der Regel auf pflanzlichem Lecithin. In der Industrie werden häufig PEG-Emulgatoren (Polyethylenglykol), welche die Haut für Fremdstoffe durchlässig machen eingesetzt.

 

9. Keine Bestrahlung

Klarer Teint? Um den Keimgehalt von Bio-Rohstoffen zu reduzieren, bestrahlen einige Kosmetikunternehmen ihre Produkte mit Radioaktivität, was zu Schäden und Veränderungen im pflanzlichen Rohmaterial führt. Bei Naturkosmetik ist die radioaktive oder ionisierende Bestrahlung von Rohstoffen verboten.

 

10. Was nicht erlaubt ist, wird auf Etiketten vorgeschrieben

Die Labels der Organisationen BDIH, Demeter, Ecocert, Natrue und Naturland bieten die beste Garantie für Kunden, die kontrollierte Naturkosmetik suchen. Das BDIH-Siegel legt Mindestanforderungen fest und ist kein Bio-Siegel. Die weltweit gültige Marke Cosmos Organic ist ein Indikator für Naturkosmetik, für die die grundlegenden Anforderungen gelten. Übersteigt der Anteil der pflanzlichen Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau 95%, wird das Label “Cosmos Organic” vergeben.

Seit Januar 2013 dürfen in Naturkosmetikläden und Bio-Supermärkten nur noch zertifizierte Naturkosmetik angeboten werden.